Kastriot Krasniqi beendet „Schlamperei“

Stefan Leimbrink (Mitte) schalte sich gegen den SC Nienberge einige Mal ins Angriffsspiel mit ein. Dieser Vorstoß blieb aber ohne Erfolg.Foto:
Stefan Leimbrink (Mitte) schalte sich gegen den SC Nienberge einige Mal ins Angriffsspiel mit ein. Dieser Vorstoß blieb aber ohne Erfolg.Foto:
(Uwe Wolter)


Lotte - Die Reserve der Sportfreunde Lotte hält den Kontakt zur Spitzengruppe der Bezirksliga. Allerdings hatte das Team von Spielertrainer Sebastian Wellmeyer gestern Nachmittag gegen den Tabellenvierzehnten SC Nienberge auf eigenem Kunstrasenplatz mehr Mühe als gedacht, um am Ende doch verdient mit 3:1 (1:0) zu gewinnen.

Der Minutenzeiger hatte kaum einmal seine erste Umdrehung beendet, da stand ess schon 1:0 für die Hausherren. Eine Flanke von Murat Serim auf den kurzen Pfosten verwandelte Andre Lüken zur Lotteraner Führung und sorgte für Verdruss bei Nienberges Keeper Stefan Brüning. „Das passiert einen, wenn man unten drinsteht“, ärgerte sich der SCN-Schlussmann noch Minuten später. Dieser schnelle Führungstreffer beflügelte das Spiel der Sportfreunde aber überhaupt nicht. „Wir haben danach zu schlampig gespielt“, kritisierte Wellmeyer. Zwar war Lotte bos zur Pause dominierend, aber Nienberge hätte bei zwei Kontern durchaus den Ausgleich erzielen können. Beide Male (32. und 43.) zeigte sich aber SF-Keeper Florian Munz von seiner besten Seite. So ging es mit dem knappen 1:0 in die Kabinen zum aufwärmen und trocknen.


Nach Wiederbeginn nahmen die Gäste zunächst das Geschehen in die Hand und drängten vehement auf den Ausgleich. Lotte fand nicht mehr ins Spiel - bis zum Ausgleich durch Enoch Darkwa in der 69. Minute. Das der Weckruf für die Hausherren, die sich endlich eines Besseren besannen und das Spiel wieder an sich rissen. Mit Erfolg, nur gut fünf Minuten nach dem nicht unverdienten Ausgleich gelang Kastriot Krasniqi zunächst noch etwas gklücklich mit einem weiten Freistoß die erneute Führung. In der Folgezeit erspielten sich die Sportfreunde endlich Chancen, aber erst fünf Minuten vor dem Ende der Partie machte wiederum Krasniqi nach wunderschöner Kombination über Lüken und Sebastian Wellmeyer mit einer Direktabnahme alles klar.


15 · 11 · 09



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