Münster-Gievenbeck - „Wir sind in eine mystische Realitätsebene eingetaucht, und das hat uns eng zusammengeführt“, zog Regisseur Hilmar Röder ein positives Fazit von der Arbeit am „Dreikönigsspiel“.
Seit vielen Jahren ist es an der Waldorfschule nunmehr Tradition, das Theaterstück um die Geschichte der heiligen drei Könige aufzuführen. Rund 20 engagierte Eltern schlüpfen dafür in verschiedene Rollen, um die Konfrontation zwischen Gut und Böse, zwischen der „Geburt der geistlichen Welt und der materiell verhafteten Welt des Herodes“ darzustellen, so Röder. Er war im vorigen Jahr kurzfristig als Regisseur eingesprungen. Damals hatte er begonnen, die bisherige Vorgehensweise der Laienschauspieler zu verändern. „Ich habe ihnen gezeigt, dass sie Bilder produzieren müssen, die durch sie durchscheinen.“