Münster-Hiltrup. Geschichte nicht vergessen – das ist das Anliegen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten. Nicht vergessen sollten die Menschen auch das ehemalige Zwangsarbeiterlager „Waldfrieden“. Hinter diesem recht idyllisch klingenden Namen verbirgt sich ein Arbeiterlager, das von 1939 bis 1945 im Hiltruper Waldpark in Betrieb war.
„Eigentlich war das Lager für rund 200 Personen ausgelegt“, erklärt Detlef Lorber, Sprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Dort seien allerdings mindestens 260 Personen aus Polen, der Sowjetunion und Italien, darunter auch Frauen und Kinder, untergebracht gewesen.