Münster - Alle wissen es, aber längst nicht jeder tut das, was nötig wäre: Wer Energie verschwendet, trägt dazu bei, dass es auf der Erde langfristig immer wärmer wird, dass der Wasserspiegel der Meere ansteigt und ganze Landstriche überflutet werden, woanders aber Dürre einkehren wird. Dr. Hildegard Pamme erforscht nicht die Folgen des Klimawandels, den viele befürchten. Die Politikwissenschaftlerin an der Universität untersucht, was getan werden kann, damit möglichst viele Menschen das Klima schützen und die Erde möglichst lange lebenswert bleibt. Am Freitag (20. März) wird sie um 16.15 Uhr bei der Kinderuni im großen Hörsaal H1 am Hindenburgplatz erklären, was Kühlschränke, Glühbirnen oder der Betrieb des PC mit dem Klima auf der Erde zu tun haben.
Wie wird Strom erzeugt, wie entsteht der gefürchtete „Treibhauseffekt“? Was passiert, wenn es keinen Strom gibt, merkt man erst, wenn er weg ist. Wenn es keine Elektrizität gibt, funktioniert so gut wie nichts mehr. Es gibt weder Licht am Abend noch Fernsehen und Radio, kein Computer läuft, Lebensmittel können weder gekühlt noch gekocht werden, Züge fahren nicht mehr, und Autos können nicht mehr tanken.
„Strom wird in unserem Leben fast immer und überall gebraucht“, sagt Hildegard Pamme. Aber je mehr Strom produziert wird, desto schlechter ist das für die Entwicklung des Klimas. Darum ist „der beste Strom der, der gar nicht hergestellt wird“, sagt Pamme.
Die Vorlesung wendet sich an Kinder ab acht Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind nicht erforderlich.