Münster - Michael hat ein Problem: Er kann das Auto nicht mehr auf der Fahrbahn halten. Kein Wunder, bei 0,8 Promille Alkohol im Blut. Verwunderlich ist nur: Michael hat gar nichts getrunken. Vielmehr hat der Maschinenbauer den Fahrsimulator benutzt, den die „Dont drink and drive-Patrol“ im Goparc aufgestellt hatte. So will die „Party-Police“ zeigen, wie es sich anfühlt, betrunken zu fahren: „Das Blickfeld ist eingeschränkt, man bekommt wacklige Knie“, so das Resümee von Michael - der eigentlich nie trinkt.
Monika Geiger, Teamleiterin der „Party-Police“, einer Gemeinschaftsaktion der Polizei NRW unter der Schirmherrschaft von Innenminister Ingo Wolf, ist zufrieden. „Wir wollen darauf hinweisen, dass Fahren unter Alkohol nicht gutgehen kann.“