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"Baracke": Polizei verteidigt Einsatz gegen Linke - sechs Strafanzeigen

Die „Baracke“ zwischen Scharnhorststraße und Aasee war am Wochenende Schauplatz eines Polizeieinsatzes.Foto: ohw
Die „Baracke“ zwischen Scharnhorststraße und Aasee war am Wochenende Schauplatz eines Polizeieinsatzes.Foto: ohw


Münster - Die Polizei hat nach ihrem Einsatz in der „Baracke“ sechs Strafanzeigen gegen Besucher einer von der „Antifaschistischen Linken“ veranstalteten Party erstattet. Die Vorwürfe lauten unter anderem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch, Beleidigung und Körperverletzung, berichtet Polizei-Sprecher Alfons Probst. Ob auch das Ordnungsamt Anzeigen erstatten wird, wird sich nach Auskunft der Verwaltung heute entscheiden.

Über das, was in der Nacht zum Samstag in der „Baracke“ passierte, gibt es zwei unterschiedliche Versionen. Polizei und Ordnungsamt sprechen von teils massiven verbalen und körperlichen Angriffen gegen ihre Mitarbeiter, während sich die Linken wiederum als Opfer von Polizei und Ordnungsamt sehen.

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Laut Polizei erschienen zunächst zwei Ordnungsamtmitarbeiter in der „Baracke“, nachdem sich Nachbarn über die Musiklautstärke beschwert hatten. „Die Partygäste wurden immer aggressiver, daraufhin wurden unsere Beamten hinzugerufen“, so Probst. Als diese versuchten, die Personalien der Partygäste zu ermitteln, seien sie unter anderem geschlagen worden. Daraufhin hätten die Beamten Verstärkung angefordert. Schließlich seien 20 Mann vor Ort gewesen, gegen die die Partygäste weiterhin „verbal und körperlich aggressiv“ vorgegangen seien. Dabei seien mehrere Beamte verletzt worden, berichtet Probst. Diese Beschreibung der Lage wird vom Ordnungsamt bestätigt.

Die Linken sehen alles ganz anders. Es habe keinerlei Aggressionen gegeben, vielmehr seien Gesprächsangebote an die Behördenvertreter zurückgewiesen worden. Nicht die Partygäste hätten Gewalt ausgeübt - sondern vor allem die Polizei.

Unterdessen betonte eine Uni-Sprecherin, dass sich an der Nutzung der Baracke - einem den Fachschaften Soziologie und Politik von der Universität zur Verfügung gestellten Veranstaltungsraum - erst einmal nichts ändern werde. Gleichzeitig stellte sie klar, dass die Verantwortung für die Vorgänge am Wochenende „auf Seiten der Nutzer“ liege.

Unterdessen erklärte Polizeipräsident Hubert Wimber gestern, „dass ich daran interessiert bin, dass die Vorwürfe zum polizeilichen Einschreiten, die der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) öffentlich erhoben hat, schnell geklärt werden.“ Auch wenn der Einsatz „dem ersten Anschein nach ein typisches Beispiel für den Verlust staatlicher Autorität zu sein scheint“, müsse - wie stets - geprüft werden, ob die Maßnahmen „insbesondere auch verhältnismäßig“ waren. Dies sei nun Aufgabe von Staatsanwaltschaft und Gericht.

VON MARTIN KALITSCHKE, MÜNSTER

26 · 08 · 09
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Die böse Polizei
Es ist echt eine Frechheit, was die Polizei immer macht !
Die armen und netten Linken wollen nur in Ruhe demonstrieren oder Party machen und es kommt immer die Polizei, die absolut agressiv dagegen vorgeht.

Am schlimmsten ist es sowieso im Hamburger Schanzenviertel oder in Berlin.
Wahrscheinlich sind es dort die Polizisten selber, die nachts Autos anzünden oder sogar Streifenwagen.

Man gehe doch bitte abends mal zur Baracke und schaue sich das linke Publikum an, welches dort herumhängt.

Dort ist ein Polizeieinsatz dieser Größenordnung mehr als gerechtfertigt.
Ich glaube keinesfalls, dass die Linken wie sie immer betonen freundlich mit den Beamten reden wollten.

Es sei denn man kommuniziert neuerdings mit Flaschenwürfen etc.

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die Linken...
...sind in der extremen Version nicht besser als Rechtsradikale. "Es gab ein Gesprächsangebot der Linken", ja ne ist klar. Die Polizei wird schon wissen warum sie in der Menge auftrat. Das machen die ja nicht aus Jux und Dollerei. Und was sollen die Linken auch schon offiziel sagen? "Klar, wir haben die Beamten angegriffen!"? Leider sind die ja nicht dumm...

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