Münster - Der Klimaschutz hat einen Rhythmus, wo einfach jeder mit muss. Gestern Nachmittag rappte der ganze große Hörsaal, und das klang so: „Ich geh raus, Licht aus! Klick! Kühlschrank auf, bitte sehr. Und schnell wieder zu, Puh! Den ganzen Tag Computer an - ich bin doch nicht blöd, Mann! Das „Stromspar-Rhythmical“, aufgeführt von allen Besuchern unter Anleitung des Musikers Christoph Studer, war Höhepunkt beim Auftakt der Kinderuni im Sommersemester.
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Hildegard Pamme erklärte den Acht- bis Zwölfjährigen, was der Stromverbrauch mit dem Klima auf der Erde zu tun hat - und wie jeder mithelfen kann, dass weniger Kohlendioxid ausgestoßen wird und so künftig Überschwemmungen, Stürme oder Dürreperioden verhindert werden, die ganze Landschaften der Erde unbewohnbar machen können. Am wirkungsvollsten ist Klimaschutz logischerweise, wenn möglichst viele Menschen mitmachen. Dafür gab es bei der Vorlesung für die jungen Studenten reichlich Gelegenheit. Hildegard Pamme erzählte den Kindern die Geschichte von Familie Kabel beim Abendessen - und der Saal kommentierte lauthals lobenswerte Verhaltensweisen mit lauten „Aahs“. Wenn Familie Kabel Energie verschwendet, erklang ein schrilles „Iiih“.