Münster. „D-Mark und Bananen! Wir wollen D-Mark und Bananen.“ Das Vorpremierenpublikum zur Satire „Heimatkunde“ hatte sich passend zu Datum und Film am Freitagnachmittag, mithin der 3. Oktober und somit Nationalfeiertag in Erinnerung an die Wiedervereinigung, eingestimmt. Das Programmkino Cinema hatte sich, des Datums wohl bewusst, für eine Einladung an den bekannten Satiriker Martin Sonneborn, Ex-Chef des Magazins „Titanic“ und Chef der „Partei“-Partei, entschieden.
Sonneborn, sonst immer für Krawall-Satire gut, ließ es in dem Film verhältnismäßig kommod angehen. Begleitet von teils kitschigen Luftbildern und Sonnenuntergängen, umrundete er in 28 Tagen das Umland der Hauptstadt Berlin. Da, wo früher die Mauer Ost und West trennte, machte er sich auf die Suche nach skurrilen Leuten und deren Meinung zu Ost und West.