Everswinkel. In diesem Jahr haben zum ersten Mal auch rund 470 Abiturienten an den 30 Waldorfschulen in NRW an den zentralen Prüfungen teilgenommen. Der Notendurchschnitt beträgt 2,63. Das entspricht dem Durchschnitt aller Abiturienten in NRW. „Damit zeigen die Schüler der Freien Waldorfschulen, dass sie auch in heterogenen Lerngruppen und ohne drohende Nichtversetzung erfolgreich lernen können“, erklärt Klaus-Peter Freitag von der Arbeitsgemeinschaft Waldorfpädagogik in NRW.
Die Vorbereitung der zentralen Prüfungsthemen gehe allerdings zulasten von waldorfspezifischen Unterrichtsinhalten, die der Staat zwar als besondere pädagogische Prägung anerkenne, jedoch nicht für die Prüfungen, heißt es in einer von der Waldorfschule Everswinkel verbreiteten Presseinformation. „Der Waldorf-Unterricht vermittelt mit anderen Inhalten vergleichbare Kompetenzen“, so Freitag. Daher fordern die Waldorfschulen in NRW, dass ihre besondere pädagogische Prägung auch stärker bei den Abschlüssen ihrer Schüler anerkannt werde, wie dies beispielsweise im PISA-Vorzeigeland Schweden gängige Praxis sei.





Beitrag kommentieren



