Everswinkel - Es war das vorgezogene Sommermärchen in Everswinkel. Sechs Wochen Skulpturen-Spaß in den verschiedensten Winkeln der Gemeinde. Aus stillen Winkeln wurden stark frequentierte Winkel. Bewunderung und Verwunderung, Faszination und Provokation - alles war dabei. Für den Kulturkreis Everswinkel ein Glücksfall, ein selbst erarbeiteter wohlgemerkt. Im Schul-, Sport- und Kulturausschuss zogen der Kulturkreis-Vorsitzende Holger Beller und der Sprecher des „Arbeitskreises Bildende Kunst“ eine rundum zufriedene Bilanz.
„Es war das größte, ambitionierteste, teuerste und anstrengendste Projekt, das sich der Kulturkreis jemals vorgenommen hat. Und das erfolgreichste“, stellte Beller heraus und erntete ein anerkennendes Kopfnicken der Kommunalpolitiker. Vor allem mit den Kinder- und Jugendprojekten sei man in eine Zielgruppe vorgestoßen, die sonst beim Stichwort Kunst nicht immer das erste Klientel sei. Als „Motor“ der Skulpturenschau bezeichnete Beller den Arbeitskreissprecher Schulze. Auch im Hinblick auf die Kosten des Projektes zeigte sich der Vereinsvorstand gelöst. „Wir haben finanziell eine Punktlandung hinbekommen.“ Mit 55 000 Euro Aufwand habe man kalkuliert, derzeit liege man bei 56 000 Euro. Davon trägt der Kulturkreis 11 000 Euro aus eigenen Mitteln, 15 000 Euro beträgt der bereits im Februar angekündigte und im Juni im Regionalrat noch einmal aufgeführte Landeszuschuss, und den Rest tragen die Sponsoren, in vorderster Linie die Kulturstiftung der Sparkasse und die Provinzial-Versicherung. Dazu kamen auch viele Sachleistungen von Firmen oder Privatpersonen. „Ein herzlicher Dank geht an die Gemeinde, ohne deren Unterstützung wir es nicht geschafft hätten“, ergänzte Schulze.