Ameke - Für die Renovierungsarbeiten an der Georgskapelle in Ameke wartet Architekt Volker Lenz nur noch auf den Startschuss von Petrus. In den vergangenen Tagen wurde das Kirchenschiff bereits eingerüstet. Sobald das Thermometer wieder Plusgrade anzeigt und die frostige Jahreszeit vorüber ist, beginnen die Arbeiten am Kirchenschiff.
„Die Kirche ist vom Material her geteilt“, erklärte Lenz, warum der Turm und der Chor nicht eingerüstet sind. Während im Chorbereich sichtbares Mauerwerk zu finden ist, ist das Kirchenschiff verputzt. Damit alle Wandflächen an der Längsseite und am Eingang erreicht werden können, zieht sich das Gerüst bis zum Dach hoch. Allerdings wird die meiste Arbeit im Sockelbereich anfallen. Dieser muss nicht nur gereinigt, sondern auch ausgebessert werden, da Wasser vom Boden ins Mauerwerk hochgezogen ist. Sobald kleinere Risse und der Sockelbereich saniert sind, erhält die Kapelle einen neuen Anstrich.