Ameke - 1998 ist die Lagerhalle der Firma Kraft in Ameke abgebrannt. Seither liegt das 12 000 Quadratmeter große Areal brach. Die Betonplatte sieht alles andere als einladend aus. Dass sich daran etwas ändern könnte, ist nicht zu erwarten, auch wenn sich Bürgermeister Paul Berlage wünscht, dass dort Wohnhäuser entstehen. „Das Konzept steht. Es gibt einen Bebauungsplan“, sagt Berlage. „Aber die Entwicklung der Fläche geht nur mit dem Eigentümer.“
„Wir wollten die Halle damals wieder aufbauen“, erzählt Grundstückseigentümerin Helga Kraft, die in Heessen eine Firma führt, die Düngemittel und Seidenblumen vertreibt. Aber dies sei von der Stadt untersagt worden, die „kein Gewerbegebiet in Ameke mehr haben wollte“. „Wir haben uns vor zwei oder drei Jahren das Recht erkämpft, dass wir die Halle wieder aufbauen dürfen“, erzählt Helga Kraft. Nun sei aber zu viel Zeit ins Land gegangen. „Jetzt wollen wir nicht mehr.“