Drensteinfurt - Eine ungewohnte Entwicklung hat die DJK Olympia Drensteinfurt 2009 ereilt. Nach Jahren relativ gleichbleibender Mitgliederzahlen war das Verhältnis von An- und Abmeldung nicht ausgeglichen. Die Zahl der Mitglieder sank von 1493 auf 1431. Obwohl die DJK damit immer noch zu den größten Vereinen in der Stadt gehört, hat diese Tendenz den Vorstand nachdenklich gestimmt.
Bei der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Zur Werse“ war deshalb nicht nur die neue Gymnastikhalle ein Thema. Die Sportler aus der Handball- und Breitensportabteilung sowie die Vertreter des Gesamtvereins überlegten am Freitagabend auch, wie sie den Abmeldungen entgegensteuern könnten. „Wir müssen unseren Verein stärker bewerben“, sagte Geschäftsführer Gerhard Geske, der den Bericht des Gesamtvereins vorlegte. Während der Verein bei den Sieben- bis 14-Jährigen stark aufgestellt sei, folge danach ein „Altersleck“. Erst mit Ende 20 kehrten die Drensteinfurter zum Handball- und Breitensportverein zurück. Als einen möglichen Grund für die 62 Austritte führte Joachim Güttler, der sowohl der Breitensportabteilung als auch dem Gesamtverein vorsteht, das mangelnde Ausweichangebot während des KvG-Hallen-Umbaus an. Gerade zum Jahreswechsel, als die Halle leer blieb, gab es viele Austritte. „Ich hoffe, dass uns die neue Turnhalle wieder Auftrieb gibt“, sagte Güttler.