Rinkerode - Das Pfarrzentrum bleibt den Rinkerodern erhalten und wird nicht verkauft. An dem im Dorf umlaufenden Gerücht, dass das Gebäude, dessen Geschichte über 600 Jahre zurückverfolgt werden kann, im Zuge der in diesem Jahr anstehenden Gemeindefusion veräußert werden muss, sei nichts dran, machten Heinz Lembeck, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, Dietrich Becker, Sprecher der Rinkeroder AG der Vereine, und Pfarrsekretärin Mechtild Pfumfel am Mittwoch in einem Gespräch klar.
Allerdings gibt es ein Problem: Die Finanzierung und Unterhaltung des Hauses ist teuer, sehr teuer. Rund 30 000 Euro werden jährlich benötigt. Die Einnahmen liegen bei 10 000 Euro. 6000 Euro an Schlüsselzuweisungen des Bistums kommen hinzu, so dass eine Deckungslücke von 14 000 Euro bleibt, die aus dem Etat der Kirchengemeinde gedeckt werden muss.