Ahlen - Es war für Harald Hoppe ein überzeugendes Konzept gewesen: ein altes Zechengelände als Gewerbegebiet unter den Leitmotiven „Erneuerung und Lebensqualität“. Deshalb hatte der erfolgreiche Bio-Caterer aus Kassel es mit einem Bistro an der ehemaligen Weißkaue von „Westfalen“ versucht. Aber abgesehen von der Versorgung mancher Veranstaltung und Gästen, die sich hin und wieder das nach ökologischen Prinzipien hergestellte Essen schmecken ließen, war das kein lohnendes Geschäft für den Kasseler. Er zog sich aus dem Bistro zurück.
Vor kurzem hatte sich dann Ryck Purschke dem Projekt zugewandt. Der Betreiber der Kletteranlage „Big Wall“ nebenan wollte mit der in „Sohle 1260“ getauften Gastronomie ein Zusatzangebot für seine Gäste schaffen. Auch hier jedoch nach kurzer Zeit: Rückzug. Purschke zu den Gründen gegenüber der „AZ“: „Wir waren letztes Jahr im Sommer nach Übernahme ja gut besucht. Es ist eine wunderbare Aussicht von der Terrasse.“ Purschke glaubt an den Standort, aber: „Es geht hier einfach nicht so voran, wie wir es erwartet haben.“ Zu der Idee, während der Südafrika-WM öffentlich Spiele zu übertragen, kam es also nicht mehr.