Dolberg - Wer hat Recht: Die Bürgerinitiative Ostumgehung, die sagt, eine östlich Ostdolbergs geführte Ostumgehung sei die am besten für die Dorfbewohner verträgliche? Oder die Stadtverwaltung, die sagt, dass die im Flächennutzungsplan eingestrichelte Linie westlich des Zechenbahnradwegs die beste Lösung sei? Olaf Timm vom Planungsbüro nts hat unterm Strich in seinem Gutachten keine Zweifel: Die Lösung der BI jedenfalls ist es nicht. Ob in Sachen Bodenverbrauch, Auswirkung auf die Naherholung oder Zerschneidung bereits geordneter Ackerflächen: Die sogenannte Variante sechs als dritte von ursprünglich sieben denkbaren hat die meisten Nachteile.
Entsprechend klar fiel das Urteil der Parteivertreter aus. CDU und SPD stimmten wie berichtet am Dienstagabend mit ihren acht Voten für eine Trasse gemäß Planentwurf, die beiden FWG-Stimmen und eine der FDP für eine andere, Grüner Stefan Romberg war komplett gegen eine Ostumgehung.