Dolberg - Als Sandra Placke mit ihrem kurzen Vortrag fertig war, gab es überall im Tagungsraum der Freiwilligen Feuerwehr beifälliges Nicken. „Das ist doch ein schönes Ergebnis für Dolberg“, fasste Ortsausschussvorsitzender Heinrich Artmann zusammen. Tatsächlich bringt die zeitliche Vorverlegung der Dachsanierung an der Mehrzweckhalle einen Kostenvorteil, so dass Placke, die zuständige Mitarbeiterin des Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements, noch einen Trennvorhang und eine optimierte Beleuchtung in den durch das Konjunkturpaket II möglichen Projekten für Dolberg unterbringen kann.
210 000 Euro, so Placke Dienstag im Ortsausschuss, kostet es, der Halle ein neues Stahl-Sandwich-Dach zu geben. Das hat eine Zwischendämmung aus 14 Zentimetern, womit Harald Krämers (SPD) Bedenken erledigt waren, bei Regen könnte es in der Halle „trommeln“. Verbesserte Lichtausbeute und maximale Wärmedämmung sind die bekannten Vorteile. Neu war Jochen Rabes Nachricht, dass Schützenverein und SV Eintracht eine Photovoltaikanlage daraufsetzen werden. In einer Runde beim Bürgermeister, erklärte Heinrich Artmann, habe man trotz Interesses anderer Betreiber für die örtliche Initiative entschieden.