Ahlen - 70 Prozent Landesförderung für den geplanten „Leistungsstützpunkt „Münsterland“- diese Zahl elektrisierte die Mitglieder des Sportausschusses geradezu quer durch alle Fraktionen. Reiner Jenkel, Chef der Ahlener Linken, brachte es stellvertretend für seine Kollegen auf den Punkt: „Was Besseres kann uns gar nicht passieren.“
Zur Einstimmung hatte Berni Recker die Pläne für den Stützpunkt, der an die Friedrich-Ebert-Halle angedockt werden soll, durch den Arnsberger Architekten Sascha Walenta vorstellen lassen. Die Pläne sehen neben der bereits bestehenden Sporthalle, in der die ASG-Handballer derzeit bis zum Ende der Saison noch ihre Ligaspiele austragen, den Neubau einer Trainingshalle vor, die über eine gemeinsamen Umkleidetrakt erschlossen werden soll. „Dadurch sparen wir auch Geld“, erläuterte der Architekt, der die Nutzfläche mit 1669 Quadratmetern bei einem realisierten Bauvolumen von 12 000 Kubikmetern angab. Auf Wunsch des Vereins ist auch eine kleine Tribüne mit 200 Sitzplätzen vorgesehen. Die Kosten bezifferte Walenta mit 2,8 Millionen Euro, von denen 70 Prozent das Land trägt. „Wir haben bewusst auf alles verzichtet, was nicht förderungsfähig ist“, betonte Recker.