Ahlen - „Wir sind dran“, versichert Martin Temme. Spätestens seit „Avatar“ ist 3D-Kino auch für den Ahlener Kinobetreiber ein Thema. „Der Film läuft auch bei uns ganz gut“, bestätigt Temme. Aber kein Vergleich mit Hamm, wo das „Cinemaxx“ auf die 40 000er-Besuchermarke zusteuert. „Erfolgreicher waren bislang nur ,Titanic und ,Harry Potter I“, kommentiert Betriebsleiter Carsten Dunke den inzwischen etwas nachlassenden Publikumsansturm. „Mit Avatar haben wir einige Kunden aus Ahlen, Beckum und Oelde zurückgewonnen“, bestätigt Dunke. Bislang verfügt das „Cinemaxx“ über einen 3D-Kinosaal mit 400 Plätzen.
In Ahlen sollen es gleich zwei 3D-Säle werden. Aber bei einer Investitionssumme von knapp einer Viertelmillion Euro muss auch Martin Temme erst einmal schlucken. Selbst nach dem bislang erfolgreichsten Kinojahr in der fünfjährigen Geschichte des Cinemas sind 250 000 Euro keine Lappalie.