Ahlen - Knapp 100 Frauen und Männer überlegten im Rahmen dreier Bürgerforen gemeinsam „Wie möchte ich im Alter in Ahlen leben?“ Zahlenmäßig kein Kracher, aber dafür thematisch umso intensiver, wie Ulla Woltering („Leitstelle Älter werden in Ahlen“) am Freitag resümierte. Sie stellte mit der Organisatorin der Foren, Ramona Przybylsky („Informationsbüro für alle ab 50“), Brigitte Wieland (Familienbildungsstätte) und Andrea Ortlüde („Leitstelle Älter werden in Ahlen“) vor, was auch am kommenden Donnerstag Thema der neunten „Sinn“-Konferenz sein wird: Ergebnisse aus den Bürgerforen, Ideen und Projekte, die ältere und alte Menschen in ihren Stadtteilen gerne umsetzen würden. Und das mit organisatorischer Hilfe, aber auch allein. „Wir haben gefiltert zwischen langfristigeren Projekten und solchen, die schnell umsetzbar sind“, erklärte Brigitte Wieland.
Ramona Przybylsky nannte Beispiele: „Da gab es die Anregung einer Sommerakademie, ähnlich wie es in Münster das Studieren im Alter gibt. Mit Seminarangeboten und Vorträgen.“ Gewünscht und angeregt worden sei auch eine Mitfahr- und Mitgehzentrale für Ältere, die ihre Wege ungern alleine und vielleicht auch abends lieber in Gesellschaft erledigen wollen. „Oder Altbürger empfangen Neubürger, warf Ulla Woltering ein, die diese Idee äußerst ansprechend findet - auch im Hinblick darauf, den Neu-Ahlenern Orientierung bei den Angeboten des „Sinn“-Projektes zu geben.