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Für jeden ist etwas dabei

Die Feuerwehr demonstrierte eindrucksvoll ihre Leistungsstärke. Sie zeigte, wie Verletzte aus einem Pkw geborgen werden.Fotos:
Die Feuerwehr demonstrierte eindrucksvoll ihre Leistungsstärke. Sie zeigte, wie Verletzte aus einem Pkw geborgen werden.Fotos:
(-alv-)


Tecklenburg-Brochterbeck - „Eine Jubiläumsveranstaltung die voll gelungen ist - trotz des winterlichen Wetters.“ Das war die einhellige Meinung der Beteiligten an der 30. Brochterbecker Frühjahrsschau. Zwar war es kalt und es lag Schnee, aber der Sonnenschein lockte viele Besucher in das Golddorf.

Im Zelt gab es geballte Informationen über die ortsansässigen Handwerker. Die Besucher ließen sich über Möglichkeiten der Energieeinsparung aufklären, erfuhren Interessantes über den Metallbau, holten sich Tipps für die Gartengestaltung und sahen sich im Wellness-Bereich um. Wer zu Hause renovieren oder umgestalten möchte, wurde ebenfalls fündig und sah Beispiele aus Malerhandwerk, Küchenbau und Tischlerei. Auch der Freizeitbereich war vertreten, zum Beispiel mit Fahrrädern. Vogelnistkästen, Magnetschmuck und Fingernageldesign gehörten ebenso zum Angebot.


Nicht nur im Zelt gab es viel zu sehen. Die Firma Tenberg und die Autohäuser Wieschebrock und Spieker, Uhren Schmuck Optik Schwakenberg, Blumen Liede, Elektro Engbert, der kleine Speicher, Zweirad Herzberg und Otte Sauna Solarien gaben einen Überblick über Neuigkeiten und ihr vielfältiges Angebot vor Ort. Viele hatten zudem auch noch einige zusätzliche Stände in ihren Ladenlokalen mit Handarbeiten und sonstigen Angeboten. So konnten die Besucher bei Tenberg und im Hause Heukamp bei Kaffee und Kuchen auch handgearbeitete Dinge wie Kinderkleidung, Gestecke und Holzarbeiten erwerben.

Im katholischen Pfarrheim hatte der Verein Kinderdorf Irati neben einem Informationsstand einen Frühjahrsbasar aufgebaut. Nicht nur dort gab es Kaffee und Kuchen, sondern auch bei den Damen des BSV, die ihr Domizil in der Halle bei Wieschebrock hatten.

Unter Hunger und Durst musste niemand leiden. Viele Vereine hatten die Versorgung übernommen. Die Kolpingsfamilie servierte Würstchen, bei der KLJB gab es Schnitzelbrötchen und der Heimatverein verwöhnte in der Mühle die Gäste mit Kaffee und Kuchen. Mit Bananenchips lockte der Verein Friends of Ghana, der zudem Bücher verkaufte.

Fußmüde Besucher, besonders Kinder, nutzten die kleine Bimmelbahn. Fußball-Rodeo, Luftballon-Zaubereien, Lose ziehen, Karussell fahren und vieles mehr boten vor allen Kindern viel Kurzweil, während sich die Eltern von der Leistungsfähigkeit von Handel, Handwerk und Gewerbe überzeugten.

Die Feuerwehr zeigte bei zwei Rettungsübungen bei Wieschebrock ihre Kompetenz bei der Rettung von verletzten Autofahrern.

Viel gab es zu sehen und zu erleben. Es brummte so richtig im kleinen Golddorf.


08 · 03 · 10
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Ein Denkmal für Freiheit, Menschlichkeit und Frieden
Interessanter Weise bin ich beim "Surfen" gerade auf dieses Forum gestoßen, wo das Thema ebenfalls diskutiert wird:
Link unterdrückt,_Menschlichkeit_und_Frieden%3F

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Ein Denkmal für Freiheit, Menschlichkeit und Frieden
Als langjähriger Besucher der Frühjahrsschau und Einwohner Brochterbecks ist mir dieses Jahr eine Sache besonders aufgefallen. Neben dem üblichen Angebot des Gewerbes und der Vereine gab es eine Auffälligkeit. Am Sonntag entdeckten meine Kinder beim Bummeln durchs Dorf ein über der Inschrift am Wilhelmsdenkmal angebrachtes Plakat. Dieses Plakat erregte nicht nur die Aufmerksamkeit meiner Kinder, sondern auch meine.
Ich finde, dass damit ein interessanter Punkt angesprochen wurde, der meines Wissens in Brochterbeck noch nie Thema war. Für alle, die das Plakat nicht gelesen haben, möchte ich den Inhalt nochmal knapp wiedergeben.
Zunächst wurde Kaiser Wilhelm II. mit einem Satz zitiert, in dem er die Vergasung von Juden ausdrücklich befürwortete (und das interessanter Weise vor dem Holocaust). Darauf kam eine alternative Inschrift für das Denkmal, mit dem Gedanken, das Denkmal im Namen der Brochterbecker Bevölkerung umzuwidmen in ein Denkmal für Freiheit, Menschlichkeit und Frieden.
Diese Idee finde ich sehr ansprechend und würde mir wünschen, dass sie auch in weiten Teilen der Brochterbecker Bevölkerung diskutiert würde.

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