Der gefährliche Rauch wird einfach ausgesperrt

Thomas Sprekelmeyer, Rainer Faste, Sebastian Wilde, Hartmut Wiggermann, Markus Reiffenschneider, Stefan Sass, Wieland Fortmeyer, Jörg Wallmeier und Stefan Streit (von links) freuen sich, dass die Feuerwehr nun vier mobile Rauchabschlüsse besitzt.
Thomas Sprekelmeyer, Rainer Faste, Sebastian Wilde, Hartmut Wiggermann, Markus Reiffenschneider, Stefan Sass, Wieland Fortmeyer, Jörg Wallmeier und Stefan Streit (von links) freuen sich, dass die Feuerwehr nun vier mobile Rauchabschlüsse besitzt.


Tecklenburg - Rauch behindert die Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen, verschließt Rettungswege - und kann zu schlimmen Vergiftungen führen. Besonders bei Einsätzen in mehrgeschossigen Gebäuden, wenn die Wehr über Treppenhäuser zum Brandherd vordringen will und dabei Türen öffnen will, kann sich der Rauch gefährlich ausbreiten. Mobile Rauchverschlüsse können das verhindern. Die Freiwillige Feuerwehr Tecklenburg verfügt nun über vier dieser Verschlüsse.

Die Westfälische Provinzial unterstützt die Zielsetzung der Feuerwehr, Personen- und Sachschäden zu reduzieren und hat die Tecklenburger deshalb mit den Rauchverschlüssen ausgestattet. „Der mobile Rauchverschluss versetzt die Wehr in die Lage, die Ausbreitung von Brandrauch sehr viel besser als bisher zu kontrollieren und zu begrenzen“, erläutert Provinzial-Geschäftsstellenleiter Sebastian Wilde.


Die Vorteile kennt auch Wehrführer Wieland Fortmeyer: „Mit einem mobilen Rauchverschluss lassen sich Treppenräume und Flure als Rettungswege für die Selbst- und Fremdrettung rauchfrei halten, Rauchgasvergiftungen vermeiden, kritische Einzelsituationen entschärfen und Sachschäden mindern.“

Der Einbau des Rauchverschlusses ist einfach und kann unabhängig von der üblichen Türbreite innerhalb weniger Sekunden von einer Person durchgeführt werden. Das Spezialgewebe wird mit einer Spannspange im Türrahmen befestigt. Der Rauchverschluss verbessert nicht nur den Personenschutz. Er kann auch den bei einem Brand entstandenen Sachschaden deutlich reduzieren. Sind die Löscharbeiten beendet, kann er noch länger im Türbereich befestigt bleiben und so auch nach dem Abstellen des Lüfters eine Rauch- und Geruchsausbreitung verhindern.

Feuerwehr und Provinzial kooperieren in Westfalen bereits seit längerer Zeit. So wurden die Wehren mit Wärmebildkameras und Hohlstrahlrohren ausgestattet. Zudem gibt es gemeinsame Aktivitäten auf dem Gebiet der Brandschutzerziehung und der Aufklärung, um Schäden zu verhindern oder zu mindern.

VON RUTH JACOBUS, LENGERICH

03 · 03 · 10



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