Tecklenburg - Die Stadt kann jede zusätzliche Einnahmequelle brauchen. Und wenn sie sich gleichzeitig den Klimaschutz auf ihre Fahnen schreiben darf, dann kann es sich eigentlich nur um eine Maßnahme handeln, die zu befürworten ist. Im Prinzip haben die Kommunalpolitiker deshalb auch keinerlei Einwände gegen die Vermietung öffentlicher Dachflächen an ein Unternehmen, das dort Fotovoltaikanlagen errichtet. Einen Beschluss fasste der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung allerdings noch nicht. Die Politiker möchten Vergleichsangebote sehen.
Bürgermeister Stefan Streit hatte zuvor noch einmal die Vorteile für die Stadt hervor gehoben, wenn ein Unternehmen auf öffentlichen Dächern Solaranlagen betreibe. Das bedeute Einnahmen für die Stadt ohne Investitionen. Außerdem bestehe nach 20 Jahren die Möglichkeit, die Anlagen unentgeltlich zu übernehmen. Vorbehaltlich statischer und denkmalschutzrechtlicher Belange sei der Weg eigentlich geebnet, berichtete Streit dem Ausschuss.