Borghorst - Weniger ist mehr, davon sind die Borghorster Kaufleute felsenfest überzeugt - wenn es um die Kirmes in der Innenstadt geht. Darum will die Werbegemeinschaft einen weiteren Vorstoß bei Stadtverwaltung und Politik machen, um auf eine der beiden Veranstaltungen zu verzichten. Das haben die Mitglieder bei ihrer außerordentlichen Versammlung am Mittwochabend besprochen. Argumente der Geschäftsinhaber: Die Schaufenster werden durch die Karussells zugestellt und Parkplätze blockiert - und das mitunter für eine ganze Woche. Folge: Es kommen noch weniger Kunden. Denn Publikumsmagneten sind nach Ansicht der Geschäftsinhaber weder Sommerkirmes noch Muffenmarkt.
Stichwort Markt: Auch der Wochenmarkt ist nach Ansicht vieler Innenstadt-Kaufleute verbesserungswürdig. Auf Kritik stößt die neue „Wagenburg“, also das Aufstellen der Stände und Verkaufswagen im Kreis. Auch dadurch würden die Fensterfronten Auf dem Schilde zugestellt. Wolfgang Guddorf forderte hingegen die Kollegen auf, selbst etwas für die erhöhte Aufmerksamkeit bei den Kunden zu unternehmen: „Es würde schon reichen, wenn abends die Schaufenster beleuchtet wären.“





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