Für mich war seit der 8. Klasse klar, dass ich die große Chance nutzen wollte, in der Jahrgangsstufe 11 für drei Monate nach Amerika zu gehen um das typisch Leben dort kennen zu lernen, inklusive dem Schullalltag. Das habe ich jetzt genutzt und konnte viele gute Erfahrungen sammeln, mein Bild von den USA bestätigen und auch in vielen Fällen erneuern.
In der Schule hatte ich neben den normalen Fächern - Englisch, Mathe, Biologie und Spanisch - auch noch Amerikanische Geschichte und Psychologie, vergleichbar mit unserem Philosophieunterricht in Deutschland, gewählt. Auffällig war, dass in der Schule viele Filme gezeigt wurden, da jeder Klassenraum mit einem eigenen Fernseher ausgestattet war. Viele Räume waren ungewöhnlich eingerichtet, da jeder Lehrer seinen Klassenraum individuell gestalten kann. Allgemein war das Schulleben anders, als wir es in Deutschland gewohnt sind. Es war aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt, die Schultasche mit in eine Klasse zu nehmen. Außerdem waren Kappen und andere Kopfbedeckungen strikt verboten. Ein normaler Schultag beginnt um 7.40 Uhr, war acht Stunden lang und beinhaltete jeden Tag die selben Fächer, was auf Dauer langweilig werden konnte. Dazwischen gab es nur eine 30-minütige Pause, in der es Schulessen gab. Schulschluss war um 14.30 Uhr.





Beitrag kommentieren







