Senden - Wohin sie der Berufsweg führen wird, das wissen die Neuntklässler der Edith-Stein-Schule auch heute noch nicht. Doch welche Richtung sie nach ihrer Schulzeit einschlagen sollten, dürfte ihnen seit gestern klarer sein. Dafür hat im Rahmen eines Projekttages das in Hamburg ansässige Unternehmen „Berufsnavigator“ gesorgt. Sechs Mitarbeiter erkundeten mit jedem einzelnen Jugendlichen, wohin für ihn ganz individuell die Reise in der Beruf führen könnte - und welche Irrwege durch Fehleinschätzung von vornherein vermieden werden sollten.
„Nach einer Einführung setzten sich die Jugendlichen in Kleingruppen zusammen, in denen sie sich gegenseitig einschätzten - sowohl in positiven als auch in negativen Eigenschaften“, berichtet Barbara Rüther-Liemann, Berufswahlkoordinatorin der Edith-Stein-Schule. Auf einem Bewertungsbogen wurden unter Begleitung und Betreuung der externen Fachleute zahlreiche Persönlichkeitsmerkmale der Mitschüler benotet: von 1 für „absolute Spitzenklasse“ bis 7 für „totales Versagen in diesem Bereich“.