Senden - Die Lebenshilfe Senden leistet wichtige und wertvolle Arbeit für Menschen mit Behinderungen und deren Familien. In dieser Einschätzung sind sich die Mitglieder des Sozialausschusses einig. Gleichwohl schlugen während der jüngsten Sitzung zwei Herzen in der Brust der Kommunalpolitiker. Denn einerseits sei es einsichtig, dass die Personalkosten für die Begegnungsstätte an der Stever finanziert werden müssen. Andererseits könne es nicht angehen, dass Projekte über eine zeitlich begrenzte Anstoßfinanzierung ins Leben gerufen werden und im Anschluss die Gemeinde gezwungen ist, finanziell in die Bresche zu springen - so die mehrheitliche Meinung.
Seit Oktober 2005 unterstützt die Aktion Mensch die Personalkosten für die Begegnungsstätte. Da diese Förderung Ende September 2010 ausläuft, werden für dieses Jahr rund 13 500 Euro Restkosten fällig. Ab 2011 beantragt die Lebenshilfe einen Zuschuss von 23 857 Euro. Die Lebenshilfe hatte bereits den Kreis Coesfeld um Förderung gebeten. Mit Hinweis auf den allgemeinen Sparzwanges hatte der Kreistag das Ansinnen zurückgewiesen.