Nottuln/Havixbeck - „Ich freue mich über die besonders gute Beteiligung“, begrüßte am Freitagabend Hegeringsleiter Karl Weckendorf rund 100 Anwesende im Landgasthaus Arning, nachdem die Jagdhornbläser-Gruppe die Mitgliederversammlung des Hegerings Nottuln-Havixbeck musikalisch eröffnet hatte. Kreisjagdberater Werner Gorschlüter lobte die große Artenvielfalt im Kreis, die sich im Jagdjahr 2008/2009 auch in der Strecke des Hegerings gezeigt habe. Angesichts der Zunahme von Schwarzwild in den angrenzenden Revieren warnte er aber, „das wollen wir hier nicht“, und erinnerte daran, dass die Schweinepest durch Sauen in der Frischlingsklasse übertragen werde. Das „Problemwild Fasane“ habe sich bestandsmäßig etwas erholt, informierte Gorschlüter und freute sich, dass der Hegering mit 1061 erlegten Krähen kreisweit an 2. Stelle bei der Jagd dieses Raubwilds stand.
Anschließend kam der Jagdberater auf die Pflicht-Trophäenschau zu sprechen, die er zuvor mit dem Ehrenvorsitzenden Detmar Schulze Westerath bewertet hatte. Unter den 122 ausgestellten Rehbock-Trophäen hatte er einige interessante Exemplare gefunden. Marc Henrichmann erhielt für seinen Bock Bronze. Silber hatte sich Fritz Schulze Schleithoff mit dem ältesten Bock (6 bis 7 Jahre) verdient. Bei der Vergabe der Goldmedaille für den schwersten und stärksten Bock konnten sich die Prüfer nicht entscheiden. Deshalb ging diese Auszeichnung gleichermaßen an Bernhard Kintrup und Walter Beckmann.