Nottuln - Gleißendes Scheinwerferlicht hoch unter der Decke, Klappen klicken, eine Profi-Kamera schnurrt - Raum 105 der Liebfrauen-Realschule ist zum Filmstudio mutiert. Nur wird hier nicht Kästners „Fliegendes Klassenzimmer“ neu gedreht, sondern ein Filmprojekt für die Nottulner Schüler eingeleitet, von dem Schulleiter Ulrich Suttrup mit Begeisterung schwärmt: „Das Beste, was uns je angeboten wurde.“ Genauer: Eine Gruppe von 14 Schülerinnen und Schülern arbeitet hier im Auftrag des LWL-Medienzentrums (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) an dem Projekt: „Mein Ort im Film - Nottuln im Wandel der Zeit.“
Begleitet werden die Schüler, die allesamt freiwillig außerhalb der regulären Schulzeit an dem Dokumentarfilm über Nottuln arbeiten, von ihren Lehrern Christiane Gutbier, Dirk Ströbel und Heinrich Willenbrock sowie von den LWL-Mitarbeitern Michael Kofort und Jan Telgkamp.