Nordkirchen - Die Veranstaltergemeinschaft der „Schlosskonzerte Nordkirchen“ hat erneut einen Glücksgriff getan, indem sie als virtuoses Duo die beiden Ausnahmemusiker Friedrich Kleinhapl (Violoncello) und Andreas Woyke (Klavier) am Sonntagabend in der Oranienburg des Schlosses präsentierten. Auf dem Programm standen eigentlich „nur“ Beethoven und Schubert, doch das Programm wurde kurzfristig geändert, „da das Mahler-Jahr ausgebrochen“ sei, wie Kleinhapl zu Beginn ausführte.
Der Landsmann von Friedrich Kleinhapl, der Österreicher Gustav Mahler wurde vor 150 Jahren (7. Juli 1860) geboren und man habe beschlossen, auch etwas unter dem Titel „Todeshunger - Lebensverlangen“ von Mahler mit ins Programm zu nehmen, wobei Schuberts „Anteil“ gekürzt wurde. Bei dieser Ankündigung ging ein Murren durch den ausverkauften Saal, denn nicht alle Besucher waren mit dieser „eigenmächtigen“ Änderung einverstanden.