Lüdinghausen - Auf eine Weltreise können sich ab sofort die Patienten und Besucher des St.-Marien-Hospitals begeben. Am Sonntag wurde im Rahmen einer Vernissage mit musikalischer Unterstützung von Roland Halemba die Ausstellung des Fotografen Andreas Löchte eröffnet. Im Jahr 2007 kündigte er seine Arbeitsstelle als Werbefotograf, um für elf Monate auf Weltreise zu gehen. Als Rucksacktourist startete er seine Tour in Kanada. Danach ging es in den Westen der USA, nach Französisch-Polynesien, Samoa, Neuseeland und Australien. Auf dem asiatischen Kontinent machte er in Indonesien, Malaysia und Thailand Station.
Als Fotograf hat er während der Zeit 17 000 Bilder geschossen, wovon die schönsten in den Fluren des Krankenhauses hängen. Neben eindrucksvollen Landschaften haben es ihm besonders Porträtfotografien angetan. „Ich war in der glücklichen Lage, zu weltfremden Personen Kontakt aufzunehmen“, sagt der Münsteraner. Auch seinem zwischenzeitlichen Aussehen habe es geholfen, die Menschen aus großer Nähe abzulichten. „Als Zerstrubbelter, der größtenteils bei den Leuten auf dem Sofa geschlafen hat, war ich auf gleicher Höhe mit ihnen und kein Tourist“, erzählte er.