„Familie: Tut uns einfach gut“

Information und Unterhaltung wurden groß geschrieben beim Seminar, zu dem das Familienzentrum eingeladen hatte.
Information und Unterhaltung wurden groß geschrieben beim Seminar, zu dem das Familienzentrum eingeladen hatte.


Ramsdorf (pd/git). „Familie - aber hallo! Tut uns einfach gut! Familie - aber hallo! Gibt uns neuen Mut! Familie - aber hallo! Gemeinsam groß und klein! Wir wollen Familie sein.“ Dieser Slogan begleitete die Teilnehmer beim Familienseminar, das jetzt in der KAB-Heimvolkshochschule (Hvhs) „Gottfried Könzgen“ auf dem Annaberg (Haltern) stattfand. Eingeladen dazu hatte zum zweiten Mal das Familienzentrum (Faz) St. Walburga. Agnes Beckmann und Angelika Papendorf, Faz-Erzieherin sowie -Leiterin, begleiteten die sechs Familien (elf Erwachsene mit 15 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren).

Den Auftakt bildete eine Informationsveranstaltung zum Thema: „Ohne Familie ist kein Staat zu machen“. Theo Heeck (Hvhs) erläuterte die aktuellen familienpolitischen Strategien der einzelnen Parteien - zum Beispiel zu den Stichworten Steuerreform und Familiensplitting. Konkrete Rechenmodelle zeigten, wie viel von dem zu erwartenden Geld tatsächlich bei den Familien ankommt. Dabei wurde auch der Unterschied zwischen Kinderfreibetrag und Kindergrundfreibetrag deutlich. „Es war ein sehr informativer Vormittag. Ich habe einiges gelernt“, freute sich ein Vater.


Das Familienseminar beinhaltete auch Elemente speziell für die Eltern. Diese Angebote wurden von Agnes Beckmann geleitet.

Für die Kinder hatten Angelika Papendorf und Elisabeth Mues (Rhythmikpädagogin aus Datteln) ein abwechslungsreiches Programm mit viel Musik zum Ausprobieren und Selbermachen vorbereitet.

„Unsere Familie ist wie ein wertvoller Schatz“, und wir können alle dazu beitragen, dass es so bleibt - dieser Leitsatz bildete laut Pressemitteilung einen weiteren Themenschwerpunkt des Wochenendes. Dazu gestalteten die Teilnehmer eine Familienschatzkiste und füllten sie mit unterschiedlichen Symbolen. Sie sollen daran erinnern, wie ein gutes Miteinander gelingen kann. Einige Symbole waren: Nest - für Geborgenheit, Herz - Liebe; Schlüssel - Geheimnisse bewahren, stachelige Kastanie - sich zurückziehen dürfen, verschiedene Blätter - jeder ist anders, Früchte Eicheln, Bucheckern - jeder kann etwas anderes, Taube - für Frieden halten. Am Sonntagmorgen trugen Groß und Klein alle Erfahrungen in einen Gottesdienst zusammen, den sie mit dem geistlichen Leiter des Hauses, Hans Sanders, feierten.

Die Bilanz: Alle Familien wollen im Frühjahr 2011 wieder an der Veranstaltung teilnehmen. Das nächste Vater-Kind-Seminars findet vom 24. bis zum 26. September 2010 statt.


19 · 10 · 09



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