Mehr Sicherheit auf der Münsterstraße
Ahaus-Alstätte - Ein Antrag der Bewohner und Bewohnerinnen der Karl-Leisner-Gruppe beschäftigt am morgigen Mittwoch (17. März) den Stadtrat. Die Wohngruppe des Hauses Früchting, in der Menschen mit unterschiedlicher Behinderung zusammen leben und arbeiten, bemängelt die ihrer Meinung nach unsichere Verkehrssituation auf der Münsterstraße sowie an der Baumwollstraße und regt diverse Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an. Unterstützt wird die Gruppe von der UWG und der CDU.

In ihrem Antrag äußern die Bewohner den Wunsch, auf der Münsterstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer im Bereich ihrer Wohngruppe und vor der Hauptschule einzuführen. Zudem sollten Drempel und ein Schild „Vorsicht Schule“ dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit erhöht wird.


Der Kreisverkehr vor der Hauptschule sollte, so schlagen die Bewohner weiter vor, mit Zebrastreifen versehen werden, damit eine gefahrlosere Überquerung möglich ist. Ebenso sollten an der B 70 (Baumwollstraße) im Bereich Lüntener Straße Maßnahmen ergriffen werden, die eine sichere Querung ermöglichen. Viele Bewohner nutzen die Lüntener Straße mit ihrem Radweg, um Freunde in Lünten zu besuchen.

Die UWG, die die Anliegen der Wohngruppe unterstützt, hat diesen Katalog in einem weiteren Antrag ergänzt. Die darin geäußerten Forderungen sind Ergebnis einer offenen Fraktionssitzung, zu der die Wählergemeinschaft Ende Januar eingeladen hatte (WN berichteten). Unter anderem, so regt die UWG an, sollten Geschwindigkeitsmessungen auf der Münsterstraße vorgenommen und vorhandene Unebenheiten auf den Radwegen beseitigt werden.

Die Verwaltung verweist in ihrer Sitzungsvorlage, dass bereits im November 2009, also kurz nach Eingang des Antrags der Leisner-Gruppe, ein Ortstermin mit der Polizei, den Straßenbaulastträger Straßen.NRW (B70) und Kreis Borken (Münsterstraße) sowie Vertretern der Schulen für Anfang 2010 angesetzt worden sei. Dieser habe aber bislang aus Witterungsgründen sowie aufgrund von Änderungen der Straßenverkehrsordnung (Änderung der Benutzungspflicht von Radwegen) nicht stattfinden können. Sie kündigt an, dass nach Ende der Frostperiode nunmehr Geschwindigkeitskontrollen und Verkehrsmessungen durchgeführt werden sollen. Auf Grundlage der Ergebnisse soll dann eine Verkehrsschau anberaumt werden. Bei diesem Termin soll dann explizit auch die Verkehrssicherheit auf der Baumwollstraße im Einmündungsbereich zur Lüntener Straße unter die Lupe genommen werden. Die Stadt hofft, dass durch die Hochstufung der Baumwollstraße zur Bundesstraße künftig mehr Mittel zur Verfügung stehen.

» Die Ratssitzung beginnt am morgigen Mittwoch (17. März) um 19 Uhr. Auf der Tagesordnung steht des Weiteren die Verabschiedung des Haushaltsplanes 2010.

VON RALPH SCHIPPERS, GRONAU

15 · 03 · 10



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