Schöppingen/Münster - Wenn es nach dem Willen des Staatsanwaltes geht, dann soll der 28-jährige Asylbewerber aus Schöppingen wegen heimtückischen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt werden. Der Anklagevertreter zeigte sich am vierten Verhandlungstag am Mittwoch davon überzeugt, dass der Angeklagte vorsätzlich dem 18 Jahre alten Kevin ein Messer in den Rücken gestoßen hat, um ihn zu töten.
Nach dem zunächst verbalen Streit am Rande einer Party hatte der Asylbewerber Kevin mit großer Wucht das Messer in den Rücken gerammt. Das führte zu einer tiefen Stichverletzung. Die Klinge traf das Herz und die Lunge des Schülers, der trotz notärztlicher Versorgung noch am Tatort verblutete.