Gronau - Internet, ICQ, Schüler VZ - das sind die Plattformen, in denen sich Schüler heutzutage informieren, verabreden, präsentieren und austauschen. Doch können Jugendliche tatsächlich die Reichweite ihres Wirkens überschauen? Wissen sie, wo Gefahren im Netz lauern? „Im Normalfall nicht“, erklärt Leo Cresnar von der evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg in aller Deutlichkeit. „Mit Hilfe von Kursen und Seminaren versuchen wir regelmäßig, Jugendliche für diese Dinge zu sensibilisieren. Insbesondere die Jüngsten liegen uns da am Herzen. Ebenso wichtig wie die Arbeit mit den Schülern, ist aber auch die Aufklärung ihrer Eltern“, so Cresnar.
Aus diesem Grund hatte die Schulpflegschaftsvorsitzende der Fridtjof-Nansen-Realschule, Claudia Groll, Eltern der Fünft- bis Siebtklässler am Dienstag zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Medienpädagoge Leo Cresnar, selbst Vater von zwei Söhnen, ist einer der zahlreichen Referenten der Initiative Eltern und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und des Adolf Grimmer Institutes (Marl), die pro Jahr rund 800 Elternabende in NRW abhalten.