Berlin – Die CDU-Forderung nach einer Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz treibt einen Keil in die Union. Der stellvertretende CSU-Chef Peter Ramsauer warnte am Mittwoch in Berlin davor, das Grundgesetz mit solchen Vorschlägen „zu malträtieren und zu traktieren“.
„Wenn man das Grundgesetz öffnet, muss man sehr sorgfältig damit umgehen.“ Andere CSU-Führungspolitiker begrüßten dagegen den Beschluss vom Stuttgarter CDU-Parteitag. Die Kritik an dem Vorschlag nimmt auch in der CDU zu. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet hält ihn für überflüssig. Die SPDPräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan warf der CDU AntiEinwanderer-Politik vor und stieß damit auf heftige Kritik.