Münster - Der Saal des altehrwürdigen ABC-Schützenhofs in Münster ist an diesem frühen Abend gut gefüllt, kurz vor 18 Uhr. Wolfgang Clement ist eingeladen. Und dieser Name zieht bei FDP-Anhängern noch immer, seine Sympathie gegenüber liberalen Positionen und wohl noch mehr seine Abneigung gegenüber Grünen und Linken sichern Aufmerksamkeit und garantieren einen vollen Saal.
„Wir haben über 300 Anmeldungen. Das ist schon beachtlich“, sagt der Parteimanager Ulrich Hoyer sichtlich zufrieden. Eingeladen hatte Daniel Bahr, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium und eine der großen Hoffnungen der FDP aus Münster.