Berlin - Das Thema Patientenverfügungen ist wahrlich ungeeignet für den oftmals auch nötigen parlamentarischen Streit zwischen den unterschiedlichen politischen Farben. Das haben die Abgeordneten erkannt, wie bei anderen ähnlichen Fragestellungen auch, und von vornherein bei diesem Problem die Fraktionsgrenzen geöffnet.
Dennoch findet sich seit Jahren kein Konsens, keine Mehrheit, um zu einer Regelung zu kommen, die Rechtssicherheit schafft. Vor allem braucht es eine Regelung, die den Menschen erklärt, was man mit Patientenverfügungen vorher bestimmen kann und was möglicherweise nicht.