Ahaus/Jülich - Die geplanten Castor-Transporte vom stillgelegten Forschungsreaktor Jülich ins Brennelemente-Zwischenlager Ahaus werden zum Wahlkampfthema: Das Aktionsbündnis „Münsterland gegen Atomanlagen“ rechnet damit, dass die Genehmigung für den Transport der stark strahlenden Brennelemente kurz nach der Landtagswahl erteilt wird.
Die ersten Transporte sollten dann im März 2011 in den Kreis Borken rollen. Das Bündnis beruft sich auf einen internen Eckterminplan des Bundesforschungsministeriums. Konkret geht es um 300 000 Brennelemente-Kugeln oder 152 Castor-Behälter.